Nicht Asylversagen ist das Problem, sondern die Deutschen 

Sigmar Gabriel mimt den Rambo der „Willkommenskultur“

Es gibt verschiedene Versionen über die jüngsten Geschehnisse im sächsischen Heidenau. Aus der Ferne kann und will ich mir kein Urteil darüber anmaßen, wer die Auseinandersetzungen provoziert und eskaliert hat. Sicher ist aber: Wer vor Asylunterkünften gegen oder für diese demonstriert und randaliert, hat sich definitiv den falschen Ort für sein Anliegen ausgesucht. So fragwürdig in manchen Fällen auch die Asylgründe derjenigen sein mögen, die dort untergebracht sind – diese Menschen dürfen auf keinen Fall der Feind derer sein, die mit der neuen Völkerwanderung und ihren Folgen nicht einverstanden sind. Aber diese Menschen dürfen auch nicht von denen politisch instrumentalisiert werden, die diese Völkerwanderung aus ideologischen Motiven oder profitgierigen Spekulationen ganz prima finden.

Wer seinen Protest gegen das massive Politikversagen der derzeit Verantwortlichen in der Berliner Regierung vor die Asylunterkünfte trägt, der ist entweder ein nützlicher Idiot der anderen Seite oder deren beauftragter Provokateur. Selbstverständlich müssen die Menschen in den Asylunterkünften vor solchen Idioten und Provokateuren geschützt werden. Und wer dabei strafbare Handlungen unternimmt, muss ebenso selbstverständlich dingfest und bestraft werden. Darüber kann es keine Diskussion geben, das darf auch nicht beschönigt oder bagatellisiert werden. Wer protestieren will, der muss das vielmehr dort tun, wo die politische Verantwortung beheimatet ist, also vor dem Reichstag oder den Landtagen oder auch den Rathäusern.

Wenn nun ein notorisch erfolgloser Politikschwätzer wie der SPD-Vorsitzende Gabriel und fast die gesamte Medienmeute die Vorfälle in Heidenau dazu benutzen wollen,  mit markigen Worten und einseitiger Darstellung vom wirklichen Problem abzulenken, nämlich der offiziellen Hilflosigkeit und Konzeptionslosigkeit angesichts eines Asylstroms, der Ausmaße einer Invasion angenommen hat, dann ist das zutiefst verlogen. Denn kurz nach den ungeheuerlichen Vorfällen im thüringischen Suhl, die einen alarmierenden Vorgeschmack auf kommende gesellschaftliche Konflikte gegeben haben, ist es nur zu durchsichtig, wenn wegen einer Horde alkoholisierter Idioten jetzt gar nicht so unterschwellig das Bild von den bösen, fremdenfeindlichen und hoffnungslos rassistischen Deutschen verbreitet wird.

Dabei ist kein Volk in Europa derzeit fremdenfreundlicher als die Deutschen, wenngleich diese Freundlichkeit und Toleranz auf immer härtere Proben gestellt wird. Und diejenigen, die das zu verantworten haben, das sind die Gabriels, Merkels und Steinmeiers, die so tun als sei der Asylstrom eine Art Naturereignis, dem die Nation wehrlos ausgeliefert sei und dessen wildes Toben man mit Gottvertrauen und Willkommenskultur nur demütig bis zum Abklingen abzuwarten habe. Deshalb der dringende Rat an Gabriel und die gesamte politische Klasse: Haltet wenigstens den Mund, ihr Totalversager. Denn ihr habet euren Amtseid, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren, so eindeutig gebrochen, dass ihr nackt vor diesem in Wahrheit unglaublich geduldigen und von tausend Moralkeulen sehr eingeschüchterten Volk steht!

Und noch eines: Wenn Linksextremisten in Frankfurt, Leipzig und anderswo Polizisten mit Brandsätzen und körperlicher Gewalt angreifen, wenn die linksfaschistische Antifa Jagd auf Andersgesinnte und AfD-Politiker macht – wo haben wir da lesen oder sehen können, dass Gabriel, Merkel und andere Politikspitzen sich mal auch nur ähnlich deutlich vor die Angegriffenen gestellt hätten? So lange die Heuchelei in unserem schönen Deutschland so ungeniert regiert, so lange glaube ich der medienwirksamen Empörung eines um Aufmerksamkeit heischenden Parteivorsitzenden kein Wort. Nicht eines.

Wolfgang Hübner

4 Gedanken zu „Nicht Asylversagen ist das Problem, sondern die Deutschen “

  1. Guter Text – bekanntmachen und verbreiten auf allen Internet-Seiten die dazu Möglichkeiten bieten. Auch als Leserbrief an alle wichtigen Zeitungen schicken.

  2. Lieber Herr Hübner,

    ich lese Ihre Beiträge besonder gerne. Mit dem obigen Beitrag, haben Sie bei mir den Vogel abgeschossen. Sie trafen wieder wie immer den Nagel auf den Kopf.

    Liebe Grüße Theresia Schmelzer

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