Augenzeugenbericht aus Ungarn

Der folgende Text stammt von einem in Deutschland lebenden Ungarn, der uns freundlicherweise erlaubt hat, folgende E-Mail auf unserer Web-Seite zu veröffentlichen.


 

Es gibt Bilder, die sich einem für immer einbrennen. Dazu gehört unsere gestrige Fahrt von Budapest in Richtung österreichische Grenze.

Auf etliche Kilometer türmten sich entlang der Autobahn die von den westwärts strebenden Migranten hinterlassenen Müllhaufen. Decken, Kleidung, Isomatten, Planen, Windeln, menschlicher Kot, Papier…und zentnerweise Lebensmittel, erhalten aus ungarischen Aufnahmestationen: noch in Plastik eingepacktes, geschnittenes Weißbrot, Sandwiches, Konserven, volle und halbvolle Wasserflaschen und Unmengen von Äpfeln. Da wir im Schritttempo fuhren, konnte ich die Gesichter der ungarischen Arbeiter, Männer und Frauen, die nicht gerade Spitzengehälter erhalten, sehen. Darin spiegelten sich Fassungslosigkeit und Abscheu, dann immer mehr Wut. Diese Wut sah ich auch später, als wir die inzwischen völlig „dichte“ Autobahn verließen, um den Umweg über die Slowakei zu nehmen. Vor einem winzigen Laden bei Bicske hielten wir an, um uns nach dem kürzesten Weg durch die „Pampa“ zur Grenzstadt Komárom erkundigen. Die Leute um Bicske sind auf die Migranten, die gerne mal mit dem Springmesser einkaufen und unverschämte Busfahrer („Ihre Fahrkarte bitte.“) körperlich disziplinieren, nicht allzu gut zu sprechen. Ein junger Arbeiter, der ein paar Kifli (Hörnchen) für sein Mittagessen einkauft, erzählt uns, dass eine bekante linke Politikerin mit ihrem Mercedes am Straßenrand steht und (bei laufender Kamera natürlich!) belegte Brötchen an die Flüchtlinge verteilt. „Wann hat diese H..e jemals etwas an unsere Armen verschenkt?!?“

Es ist etwas anderes, die Zustände selbst zu sehen, aber die Nachrichten hätten uns eigentlich auf diese Katastrophe vorbereiten müssen:

Während die Griechen und Mazedonen zumindest gelegentlich eingreifen, fahren die Serben Tausende von Flüchtlingen mit Bussen zur ungarischen Grenze, um sie schneller loszuwerden. Die erste „Angriffswelle“ sind in der Regel gut genährte und angezogene junge Männer, die als erstes ihre  Ausweispapiere wegwerfen und dann über die Grenzregion herfallen Dort, in der nördlichen Bácska, leben auf dem Land wenige Serben, dafür Ungarn, Kroaten und die Nachkommen jener Donauschwaben, die die Massaker durch serbischen Tschetniks und Tito-Partisanen (1944/45)  überlebt haben. Die jungen Landnehmer dringen in Bauernhöfe und Dorfhäuser ein, schieben die Einwohner beiseite, inspizieren den Kühlschrank, laden ihre Laptops, Handys usw. auf. Dann nehmen sie mit Bolzenschneidern und Drahtscheren den provisorischen Grenzzaun in Angriff: Ein Teil wird erwischt, der Rest schafft es. DIES MACHT KEINEN UNTERSCHIED-DIE EU ZWINGT UNGARN,DIE RECHTSBRECHER TROTZDEN AUFZUNEHMEN.

Nur zur Erinnerung: Wer in Ungarn Asyl beantragt, braucht sich nur an den offiziellen Grenzübergängen zu melden. Leute, die wirklich aus Kriegsgebieten kommen, werden in der Regel in Ungarn aufgenommen.

Wer wirklich Asyl braucht, muss selbstverständlich Asyl bekommen. Doch dies sind mit Sicherheit weniger als ein Drittel der Neuankömmlinge.

Vor ein paar Tagen besetzten Migranten einen Inlands-Zug und dann mehrere Linienbusse (!) und forderten, nach Deutschland gefahren zu werden (Das muss ich mir für unseren nächsten Kurzurlaub merken: Ich werde mit meiner Frau die S2 in Zeilsheim kapern und kategorisch forden, nach Helgoland gebracht zu werden). 

Andere Bilder: Agressive orientalische Männer verkünden den Hungerstreik, bewerfen die Polizei mit den eben verteilten belegten Broten und verbieten ihren Frauen und schreienden Kindern, Essen und Wasser anzunehmen…einer sieht, dass Kameras in der Nähe sind, wirft zuerst seine Frau und dann sich auf die Schienen und schreit herum, dass ihn die Polizisten misshandeln…am Budapester Ostbahnhofen drängeln sich Horden, skandieren „Germany! Germany! Merkel! Merkel“- die Ungarn, die neben mir vor dem Fernseher sitzen, fragen mich fassungslos, ob die Deutschen jetzt völlig übergeschnappt sind.

Andere Nachrichten: Der Spiegel titelt:“Dumm, dreist, Orbán“-zuerst sind die Ungarn rassistische Schweine, weil sie die illegalen Migranten schon an der EU-Außengrenze aufhalten wollen, dann sind sie zynische Populisten, weil sie die Migranten Richtung Deutschland weiterreisen lassen…liebe deutsche Medien, was soll es jetzt werden? Allmählich kommen wir berschränkten Puszta-Hinterwäldler nicht mehr mit…Ferenc Gyurcsány, ein sozialistischer Politiker, der davongejagt wurde, fordert das sofortige Wahlrecht für alle Migranten:Macht das Wahlvolk nicht, was ich will, dann muss nicht ich ausgetauscht werden, sondern das Volk-dies ist wohl Logik im Zeitalter der Globalisierung

Eine paar Fragen meinerseits: Völkerwanderungen sind keine Sintflut, sondern in der Regel das Werk relativ kleiner, gut organisierter, bei Bedarf aggressiver Gruppen, die über eine eingeborene Population herfallen, die nicht willens oder in der Lage ist, sich zu verteidigen. Haben unsere Eliten nie ein Geschichtsbuch in der Hand gehabt? Wissen sie nicht, dass gerade Tausende von Männern hier ankommen, die sich bereits mit der griechischen, mazedonischen und ungarischen Polizei angelegt haben? Was werden diese Männer tun, wenn sie merken, dass sie hier nicht ins Schlaraffenland kommen, sondern lediglich ungarische Notunterkünfte gegen deutsche Notunterkünfte getauscht haben?

Gott schütze uns alle!

3 Gedanken zu „Augenzeugenbericht aus Ungarn“

  1. Warum sind in Deutschland immer noch so viele unwissend und fallen weiterhin auf das Politiker gelenkte geschwetz rein ???? Medien usw tanzen schon nach der irer Pfeife ..Das Deutsche Volk sollte den Wahnsinn mal ein ende setzen und ordnung im Land schaffen… bevor es zu spät ist.. !!

Kommentar verfassen