Heute Ohnmacht, morgen ohne Macht? Deutschland verspielt alle Sympathien

Gastbeitrag von Marco Trauten

Schaut man sich momentan die Nachrichten an, möchte man eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln oder sich fest kneifen, um aus dem Alptraum zu erwachen.
Millionen von Menschen sind auf Wanderung, weil ihnen, ähnlich wie beim Goldrausch, Versprechungen auf Wohlstand und Reichtum gemacht wurden.
Aufwendige Filme wurden produziert, Broschüren in vielen Sprachen entwickelt, Staatsoberhäupte zogen wie Butterfahrer durch die Länder und verteilten großspurig Einladungen, dass doch bitte alle kommen mögen, wir haben Platz.
Natürlich sprach man die Einladung für Deutschland aus, war aber der Überzeugung, dass sich die anderen Länder dieser Höchstleistung an deutscher Erfindungskunst anschließen würden und ebenfalls in Begeisterung ausbrechen, wenn es darum geht, bereitwillig alle aufzunehmen, zu bewirten und zu integrieren.
Aber wie sich zeigt, geht die „German Überheblichkeit“ mal wieder nach hinten los.


Die anderen Länder weigern sich, unbegrenzt Flüchtlinge aufzunehmen, ohne einen Plan zu haben, wie man sie in Zukunft integrieren bzw. was überhaupt mit ihnen in der Zukunft geschehen soll.
Sie sind sichtlich überfordert, bewegen die Flüchtlingsströme wie Figuren auf dem Schachbrett hin und her und sind nicht bereit, sich als Bauernopfer in diesem politischen Ränkespiel einzubringen.

Sind doch viele Modelle der Integration eindeutig gescheitert, dienten lediglich der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im überwiegend von Roten, Grünen und Linken bewirtschafteten Feld der Sozialromantik, die sich immer wieder neue Modelle ausdachten, die als das Nonplusultra verkauft wurden, aber überwiegend mangels Mitarbeit der Integrierungswilligen scheiterten.
Kleine Erfolge werden zum Hype, aber die überwiegende Form der Integration, nämlich die Parallel-Gesellschaft, für nicht existent erklärt.
Statistiken werden bis zur Perversion entfremdet, um ja das eigene Scheitern nicht eingestehen zu müssen und „die Bevölkerung nicht zu verunsichern“.

Jetzt bettelt, droht und bekniet die Kanzlerin die Balkanländer, doch bitte die Flüchtlingsströme zurückzuhalten, weil in „Deutschland die Kapazitäten erreicht sind“ und man „nicht riskieren möchte, dass die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung umschlägt“.

Im Gegenzug gibt der Finanzminister die Doktrin an die Ministerien, 500 Millionen Euro in allen Bereichen einzusparen, um sie in die Flüchtlingshilfe einzubringen, was natürlich nicht die Bevölkerung verunsichert, obwohl in allen Bereichen des täglichen Lebens noch mehr eingespart wird.
Passend dazu werden immer mehr Bankverbindungen für Spendenkonten eingeblendet, in denen an die Hilfsbereitschaft, die wirklich sehr groß ist, appelliert wird, um noch mehr Gelder zu generieren.

Mittlerweile wird gar nicht mehr differenziert, wer denn überhaupt Einlass begehrt, die Medien haben sich darauf geeinigt, das Wort „Flüchtling“ pauschal durch „Syrer“ zu ersetzen, es wird ignoriert, dass überwiegend Nicht-Christen vor den Toren stehen, die aus gänzlich gegensätzlichen Kulturen stammen.
Nicht die Menschen sind Schuld an der Katastrophe, sie folgten nur dem Ruf des Geldes und den Versprechungen, in Frieden und Wohlstand leben zu können.
Wir haben es hier tatsächlich mit einem Vollversagen der Politik auf allen Ebenen zu tun. Man neigt schon fast zu glauben, dass ein Plan dahinter steckt, weil die Katastrophe so perfekt inszeniert wirkt.

Und auch ohne Glaskugel kann man die Zukunft vorhersagen.
Die nächsten Wochen und Monate werden das Land zweiteilen. Auf der einen Seite die Menschen, die bedingungslos helfen und den Augenblick fokussieren und in diejenigen, die zu machen und sagen, genug ist genug, wir müssen erst mal in die Verwaltung gehen und weitere Aufnahmen stoppen.
Die Politiker werden verstärkt auf die Bevölkerung einwirken, die Hilfsbereitschaft loben, die Zuwanderung als historische Chance verkaufen, unterstützt von den Medien, die uns immer mehr Geschichten von gefundenen und zurückgegebenen Brieftaschen serviert, und der Industrie, die sich auf die günstigen und hochqualifizierten Facharbeiter freut.
Eine Propaganda-Maschinerie sonders gleichen wird auf uns einwirken. Allerdings wird dann der größte Teil der Flüchtlinge schon im Land sein.

Häppchenweise werden heute noch „rechte“ Forderungen immer wieder erfüllt, um zu zeigen, dass man auch Interessen des eigenen Volkes berücksichtigt. Die Kanzlerin wird weiterhin beliebteste Politikerin im Land sein und bei Umfragen das Feld anführen.
Ich will gar nicht weiter darauf eingehen, wie viele Unbekannte in den Faktoren stecken, welche Risiken und darauf hinweisen, dass bei uns die Integration ja schon vor der großen Völkerwanderung vielerorts gescheitert war. Selbst die Kanzlerin hat „MultiKulti“ für gescheitert erklärt.

Ich will auch gar nicht weiter darauf eingehen, wie hier manipuliert wird, mit menschlichem Schicksal gespielt und die Leistungsfähigkeit eines bisher erfolgreichen Industrielandes gen Null gefahren wird.

Letztendlich erzeugt die Situation auf allen Seiten nur Wut.

  • Wut, weil Deutschland nicht den Erwartungen entspricht.
  • Wut, weil andere nicht die bedingungslose Hilfsbereitschaft teilen.
  • Wut auf die Flüchtlinge.
  • Wut auf die Politiker.
  • Wut auf die besorgten Bürger.
  • Wut auf Pegida.
  • Wut auf die Antifa.
  • Wut auf die Polizei.
  • Wut auf die anderen Länder.

Je mehr Ziele es für Wut gibt, desto weniger geraten die wirklich verantwortlichen in den Fokus.

Oder, um es mit den Worten des Dalai Lama zu sagen:

„Wenn wir wütend sind, werden wir blind für die Wirklichkeit. Der Ärger bringt uns vielleicht einen kurzen Energieschub, aber diese Energie ist blind und blockiert den Teil unseres Gehirns der das Richtige vom Falschen unterscheidet. Um unsere Probleme zu bewältigen sollten wir realistisch und praktisch denken. Wenn wir dazu fähig sind, müssen wir unsere menschliche Intelligenz richtig einsetzen. Hierzu benötigen wir einen ruhigen Geist.“

Aber wir sollen alle in einem Zustand der Wut gehalten werden.
Die menschliche Intelligenz ist nicht gefragt, da „die meisten Menschen
die komplexen Themen der Politik eh nicht begreifen“ und somit der Wille des Volkes nebensächlich ist. Die Worte eines Staatsoberen zum Thema Volksentscheid.
Denn für die wirklich wichtigen Entscheidungen haben sie ja die Politiker gewählt.

Marco Trauten

2 Gedanken zu „Heute Ohnmacht, morgen ohne Macht? Deutschland verspielt alle Sympathien“

  1. Hallo Herr Trauten,
    Ihr Beitrag macht mich ein wenig ratlos, und das fängt schon bei der Überschrift an.
    Wer ist ohne Macht, der Staat oder die Bürger? Von welchen verspielten Sympathien ist hier die Rede?
    Deutschland mag in Afrika und im Orient beliebt sein, aber das dürfte sich bald wieder ändern, wenn die Erwartungen der Invasoren enttäuscht werden. In Europa war Deutschland noch nie beliebt, eher verhasst, aus verschiedenen Gründen, und das wird sich nicht ändern. Im Übrigen ist die europäische Entrüstung über Deutschlands Einwanderungspolitik nur Teil eines internationalen Täuschungsmanövers: Es ist abgemacht, dass Deutschland die Invasoren überwiegend allein aufnimmt. Das geht doch schon seit Jahren so.
    Ihre Beschreibung der Vorgänge enthält im übrigen nichts Neues, und das Ziel ist auch bekannt, nämlich die feindliche Übernahme und ethnische Säuberung Deutschlands durch Fremde.
    Deutschland ist einfach zu mächtig geworden, und das missfällt nicht nur dem Großen Bruder in Übersee, sondern allen unseren „Verbündeten“. Wir werden von unserer Regierung manipuliert, und diese von der EU und den USA.
    Wut ist gut, zumindest eine Weile, denn sie hilft Reserven zu mobilisieren, die nötig sind, um Widerstand zu leisten. Da wir alle Individualisten sind, haben wir unterschiedliche Wutgegner. Wut verraucht freilich irgendwann, und dann muss mit Bedacht gehandelt werden. Es ist besser, aus Wut etwas Falsches zu tun, als in lähmender Verzweiflung zu verharren. Aus Fehlern kann man lernen. Man muss nur dafür sorgen, dass man handlungsfähig bleibt.
    Unser Ziel muss die Erlangung der vollen Souveränität Deutschlands sein, und dazu brauchen wir ein anderes politisches System. Darauf müssen wir mit Geduld hinarbeiten. Wer nie auf echten Widerstand gestoßen ist, wird nicht nur überheblich, sondern macht irgend wann einen tödlichen Fehler.
    Eckhard Kochte Ffm

    1. Lieber Herr Kochte, die Überschrift bezieht sich auf die Kanzlerin, die als mächtigste Frau der Welt bezeichnet und der heute eine gewisse Ohnmacht unterstellt wird. Der Ruf Deutschlands hat sich in den letzten Jahren vom „hässlichen Deutschen“ in die Richtung gewandelt, dass man uns einen gewissen Respekt bezüglich unseres Aufstehvermögens bescheinigt hat und man durchaus auf Augenhöhe agieren konnte (ob das der Tatsache geschuldet ist, dass wir als zahlende Gäste natürlich in aller Welt willkommen sind sei mal dahin gestellt).
      Ebenso bezieht sie sich auf die angebliche Sympathie, die der Kanzlerin laut Umfragen nach wie vor von großen Teilen der Bevölkerung entgegen gebracht soll.

      Wenn Sie Sich folgende Aussage von mir „Man neigt schon fast zu glauben, dass ein Plan dahinter steckt, weil die Katastrophe so perfekt inszeniert wirkt“ vor Augen führen, werden Sie feststellen, dass wir gedanklich gar nicht so weit auseinander liegen.

      LG, Marco Trauten

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